Kreativ-biografische Schreibseminare 2020

von Renate Haußmann | 17. Oktober 2019

Wissen anbieten – Erfahrung ermöglichen – Entwicklung unterstützen

18 + 19.1. Ein biografischerSchreibworkshop
«Das eigene Leben als unerschöpfliche Quelle der Phantasie»
Methoden und Impulse des Kreativ-biografischen Schreibens eröffnen den Zugang zur eigenen Kreativität. Innere Bilder wandeln sich in Worte und markieren biografische Zeiträume in Prosa und Lyrik. Perspektivwechsel und Abstraktion helfen zur Distanzierung von belastenden Themen und zur Verfremdung persönlicher Texte.

21. + 22.3. «Wer schreibt verändert sich»
«Poesie ins Leben bringen»
Schreibend kann man dem Dialog mit inneren Bildern und der Begegnung mit der eigenen Lebenshaltung nicht ausweichen. Dieser Workshop ist für Teilnehmer*innen, die den eigenen Themen eine neue Sicht geben möchten und Lust darauf haben mit literarischen Methoden und Techniken zu experimentieren, was unweigerlich zu neuen Ausdrucksmöglichkeiten führt.

02. + 03.5. «Verdichtete Erkenntnis»
«Mit der Freiheit der Lyrik zum Wesentlichen gelangen»
In diesem Workshop nutzen wir die Freiheit der Lyrik. Die Erfahrung ist, dass die Verdichtung und Abstraktion von Erinnerungen und Beobachtungen oft leichter von der Hand geht, als erwartet und dass zugleich eine nicht erwartete Tiefe entsteht. Die Kurzformen der Lyrik, die sich so spielerisch vermitteln lassen, bergen ein Geheimnis, das für alle Wirkfelder des kreativen Schreibens eine herausragende Rolle spielt: die gelenkte Assoziation durch einen Impuls oder eine strenge Formvorgabe

19. + 20.9. «Kreatives Schreiben für Menschen in Veränderung»
«Und was machen wir mit den nächsten 30 Jahren?»
Brüche im Leben sind extreme Stresssituationen die Wirkung zeigen. Damit wir im Gleichgewicht bleiben braucht jede Veränderung eine innere Revision, die hilft, den Prozess zwischen Fremd- und Selbstbestimmung zu regulieren. Dies gilt insbesondere, wenn der gesellschaftliche Status durch Veränderungen betroffen ist und die Außensicht Einfluss auf Selbstwert und Selbstorganisation nimmt.

7. und 8.11 «Alumni-Netzwerk»
«An der Schnittstelle zwischen Selbstentwicklung und  professioneller Praxis»
Eingeladen sind alle «Ehemaligen» , der Weiterbildungen von Schreibweise Hamburg. Dieser Workshop ist ein Baustein, der das Know how vertieft, zu innovativen Ideen animiert und neue Kooperation im Feld des Schreibens unterstützt.

Seminarzeit: Samstag und Sonntag 10 bis 17 Uhr
Seminargebühr:  € 190 ( incl. Material, Getränke und Snacks).
Seminarort: Hamburg

Kontakt: Renate Haußmann
info@schreibweise -hamburg.de
0176-4888 3840

Download: 📆Schreibworkshops 2020Programm 2020

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Weiterbildung Kreatives Schreiben zur Entwicklung von Ressourcen

von Renate Haußmann | 8. August 2019

Zur Information für alle Interessent/innen

Es ist zur Zeit keine Jahres-Weiterbildung zum Thema: Kreatives Schreiben zur Entwicklung von Ressourcen, geplant.

Die Jahresplanung für 2020 sieht einzelne Wochenendseminare vor, die sich Inhaltlich am Programm der Jahresgruppen anlehnen. Das Programm erscheint im  Oktober 2019.

Wir bitten um Ihre Nachricht, wenn Sie in den Verteiler aufgenommen werden möchten.

info@schreibweise-hamburg.de

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Lyrischer Trialog in Serie

von Renate Haußmann | 12. Juli 2019

Renate Haußmann ist Autorin und Dozentin für kreatives Schreiben. In der Reihe „Konzeptionelle Lyrik – Gedichte zu Dritt“ gibt sie Gedichtbände mit Schreibkolleginnen heraus, die den lyrischen Trialog als kreativen Impuls nutzen. Für 2019 sind Band 5 und Band 6 geplant.

Band 4

Renate Haußmann (Hg.). Felizitas Peters, Ursula Striepe: Das ist ja komisch. Gedichte zu Dritt“

Komisch Schreiben ist eine besondere Herausforderung. Geht es doch darum, dem scheinbaren Nonsens Sinn und Tiefe einzuflößen, ohne platt oder gar beliebig zu werden. Cover
Da ist es hilfreich, wenn die Impulse zum eigenen Gedicht von anerkannten Lyriker/innen kommen die sich der Komik, der Ironie oder dem witzigen Sprachspiel verschrieben haben. Von Wilhelm Busch über Robert Gernhardt bis Mascha Kaléko reichen die lyrischen Mentor/innen die Vorbilder sind, für Form, Rhythmus und Versmaß eigener Gedichte, mit denen sich die Autorinnen poetisch begegnen.
Mit dieser humorigen Referenz haben sich die drei Autorinnen dieser Ausgabe konzeptioneller Lyrik auf sprachliches Glatteis begeben und sich aneinander mit Worten festgehalten. Gemeinsame Themen setzen den Rahmen für tragisch-komische Fantasien, die vom beschwingten Wortspiel bis zu Zeilen mit tiefem schwarzen Humor reichen. Die Gedichte entstehen im Dreierschritt – im Trialog. Sie beziehen sich als assoziativer Impuls direkt aufeinander, um danach in lyrischer Freiheit erkennbar eigene Wege des Ausdrucks zu finden-

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ISBN: 978-3-7482-9719-2 (Paperback), 978-3-7482-9720-8 (Hardcover), 978-3-7482-9721-5 (e-Book)

Band 3

Manon Haccius, Sabine Hammer, Renate Haußmann (Hg.): „Die Zeit ist Zeuge. Gedichte zu Dritt“

In Erinnerung an bedeutende Ereignisse der Zeit zwischen 1954 und 2001 sind sich die drei Autorinnen diCovereses Gedichtbands poetisch begegnet. Die zugeworfenen Gedichte sind die Impulse für eine Kommunikation im Trialog, der die lyrische Freiheit nutzt und ausspricht, was in Worte zu fassen ist. Sie sind unabhängig voneinander nicht denkbar, weil sie inhaltlich und emotional miteinander verknüpft sind. Dennoch haben sie eine individuell erkennbare Form, ihren je eigenen Rhythmus und sprachlichen Duktus.

Diese unterschiedlichen biografisch-fiktiven Perspektiven auf das reale Ereignis in Versform, erzeugen eine Spannung, die im Dreierschritt für das jeweilige Thema überraschende Räume öffnen, und bieten den Lesern und Leserinnen eine dreidimensionale Sicht auf das Geschehen.

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ISBN: 978-3-7482-7342-4 (Paperback), 978-3-7482-7343-1 (Hardcover), 978-3-7482-7344-8 (e-Book)

Band 2

Kirsten Eckmann, Renate Haußmann (Hg), Andrea Katzenberger: „Kein Ton geht verloren. Gedichte zu Dritt“

Konzeptionelle Lyrik lebt von der Idee der Minimalisierung im Ausdruck und von der Irritation durch impulsgebende Einflüsse. Intuitiv ausgewählte Themen werden mit klassischer Dichtung in der Form vollendet. Zur Wahl stehen das Sonett, mit dem es gelingen kann in vier Versen eine Geschichte zu erzählen; die Ode, die mit einer feierlichen und erhabenen Sprache Raum für SarCoverkasmus und Ironie zulässt; und das Pantum, das mit der Wiederholung von Zeilen spielt und dabei nicht nur den Sinn ändert, sondern auch den Inhalt in neue Richtungen treibt. Die Form schafft Ordnung im Schwall der Worte und erzeugt den Rhythmus zur Entfaltung von Dramatik.

Es sind immer drei Autorinnen, die sich die Bälle zuwerfen und von der Vielfalt in diesem Spiel profitieren. Das ist der Rahmen für die poetische Kommunikation im Trialog, die sich durch die Anerkennung unterschiedlicher Wahrheiten befruchtet, sich mit individuellen Werten und Erfahrungen anreichert und dann eine unverkennbare Stimme zum Klingen bringt. Damit kein Ton verloren geht, werden Worte eingefangen und geformt, die den Autorinnen überraschende Räume öffnen und den Leserinnen und Lesern eine dreidimensionale Sicht ermöglichen.

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ISBN: 978-3-7469-9801-5 (Paperback)
978-3-7469-9802-2 (Hardcover)
978-3-7469-9803-9 (e-Book)

Band 1

Barbara Rossi, Christiane Maria Luti und Renate Haußmann tauschen sich in „Wenn die Nacht kommt in Manhattan“ auf poetische Weise aus.

Gedichte sind wieder „in“ und sind wieder zu mehr gut als nur zum Ausfüllen von Poesie-Alben. Aus diesem Grund gewinnen auch die Lyriker selbst an Bedeutung und trauen sich aus ihren Höhlen heraus. Wichtige Literaturpreise werden an Lyriker vergeben und es gibt eine neue Welle von junge Autoren und Autorinnen, welche die Minimalisierung im Ausdruck nutzen und große Theater im Wettstreit mit Worten füllen. Beeinflusst von Form und Rhythmus junger Lyrik sind die drei Autorinnen dieses Gedichtbands in einen Austausch zu Themen der Zeit gegangen, die sie mit Werken ihres kreativen Schaffens verbinden.

Die Gedichte in „Wenn es Nacht wird in Manhattan“ von Barbara Rossi, Christiane Wenn die Nacht kommt in ManhattanMaria Luti und Renate Haußmann sind kein Dialog, sondern ein Trialog, der in lyrischer Freiheit ausspricht, was als Impuls eingedrungen ist. In dieser Dramaturgie werden Worte eingefangen und zu Zeilen geformt, die im Dreierschritt für das jeweilige Thema überraschende Räume öffnen und für die Leser und Leserinnen eine dreidimensionale Sicht liefern. Die Lyrikerinnen zeigen mit ihrem inspirierenden Band, was moderne Lyrik ist und dass sie sich auf keinen Fall verstecken muss.

„Wenn es Nacht wird in Manhattan“ von Barbara Rossi, Christiane Maria Luti, Renate Haußmann (Hg) ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7469-0457-3 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten.  Alle weiteren Informationen zum Buch gibt es unter: https://tredition.de

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ISBN: 978-3-7469-0457-3 (Paperback), 978-3-7469-0458-0 (Hardcover), 978-3-7469-0459-7 (e-Book)

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Dienstleistungen für Autor/innen

von Renate Haußmann | 30. Januar 2019

Ein roter Teppich für die Literatur (Link zum Flyer)
«Ein Dienstleistungsangebot für Autor/innen»
Auf dem Weg vom persönlichen zum öffentlichen Text und später, im Prozess vom Manuskript zum eigenem Buch gibt es viele Fragen, die zu einem neuen Angebot geführt haben. Für drei Entwicklungsstufen gibt es eine passgenaue Dienstleistung.

Workshop auf Anfrage
«Vom shity first draft zum literarischen Werk»
Dieser Workshop ist für Teilnehmer/innen, die bereits kreativ schreiben und aus der Fülle ihres Materials Texte entwickeln und diese für eine breite Leserschaft zugänglich machen möchten.
Individuelles Coaching
«Von der Idee zum fertigen Manuskript»
Umfang und  Zeitrahmen des Coachings werden auf das jeweilige Projekt zugeschnitten.
Ein Beratungsangebot
«Vom Manuskript zum eigenem Buch in der unübersichtlichen Welt des Selfpublishing»
Der Weg zum eigenen Buch ist so individuell wie die Autorin oder der Autor selbst. Sprechen Sie uns an, damit wir das für Sie passende Paket, den Zeitaufwand und die Kosten bestimmen können.

Infos:
www.schreibweise-hamburg.de
0176-4888 3840

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Offene Schreibseminare 2019

von Renate Haußmann | 30. Januar 2019

Kreatives Schreiben in kleinen Gruppen (link zum Flyer)

30. und 31.März: Verdichtete Erkenntnis
«Ein Workshop für Abenteurer und Wortsammler/innen»
(Wegen großer Nachfrage ist dieser Workshop erneut im Programm aufgenommen)
Die Erfahrung ist, dass die Verdichtung und Abstraktion von Erinnerungen, Beobachtungen und Erfahrungen oft leichter von der Hand gehen als erwartet und dabei eine unerwartete Tiefe bekommen. Schon im experimentellen Prozess entstehen Gedichte die «druckreif» sind, oder sich als literarische Vorlage für eigene Geschichten eignen. Wir nutzen die Freiheit der Lyrik als Ausdrucksmittel, ebenso wie Form und Versmaß als Werkzeug kreativer Kommunikation.
Seminarzeit: Samstag und Sonntag 10 bis 17 Uhr Seminargebühr: € 190 ( incl. Material, Getränke und Snacks)

15. und 16.Juni: «Weiter schreiben II»
«Schreibhandeln öffnet den Raum der Möglichkeiten»
Dieser Workshop ist für Teilnehmer/innen, die den eigenen Themen eine neue Sicht geben möchten, oder Lust haben mit neuen Themen zu experimentieren. Weder Schreiberfahrung noch das Talent zur Erfolgsautorin sind Voraussetzungen für die Teilnahme. Die Entdeckung verborgener Potentiale und die Organisation und Ordnung von Ideen und Themen stehen im Fokus.
Seminarzeit: Samstag und Sonntag 10 bis 17 Uhr Seminargebühr: € 190 ( incl. Material, Getränke und Snacks)

1. und 2. November: Alumni-Netzwerk
«An der Schnittstelle zwischen Selbstentwicklung und professioneller Praxis»
Eingeladen sind alle «Ehemaligen» , der Weiterbildungen von Schreibweise Hamburg, die sich über ihre Entwicklung und ihre Schreiberfahrungen auszutauschen möchten. Dieser Workshop ist ein Baustein, der das Know how vertieft, zu innovativen Ideen animiert und neue Kooperation im Feld des Schreibens unterstützt.
Seminarzeit: Freitag von 13 bis 19 Uhr danach (als Option) «Kamingespräch» beim gemeinsamen Essen. Seminarzeit: Samstag von 9.00 bis 16.00 Uhr. Seminargebühr: € 190 ( incl. Material, Getränke und Snacks)

Der Seminarort ist Hamburg. Die Adresse wird nach der Anmeldung bekannt gegeben

Bitte melden Sie sich an unter: info@schreibweise-hamburg.de

oder: Renate Haußmann 0176- 4888 3840

 

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Für Sie gelesen!

von Renate Haußmann | 6. Mai 2018

Sabine Hammer (2018): Pssst, ich schreibe eine Mail an Oma!

ISBN 9 783746 717630

 

Nicht mehr Kind und noch nicht erwachsen

(Renate Haußmann)

An der Schwelle vom Kind zur Jugendlichen kommen nicht nur unsere Kinder an Grenzen, nein, die ganze Familie befindet sich im Umbruch. Sabine Hammer, die Autorin von „Pssst, ich schreibe eine Mail an Oma!“ beschreibt diesen Schritt des Erwachsenwerdens aus der Sicht von Marie. Ein elfjähriges Mädchen, wie aus dem Bilderbuch, die diese Grenzen testet und dabei nicht nur die Eltern aus der Fassung bringt, sondern insbesondere sich selbst. Da ist es gut, wenn es eine Vertraute gibt, eine starke Erwachsene, die tröstet und Mut macht und die mit einem Medium der Kommunikation vertraut ist, dass jederzeit zur Verfügung steht. Hinter verschlossener Tür werden, zwischen Marie und der Oma, geheime Botschaften versendet und ohne Zeitverlust direkt beantwortet. Per Mail eröffnet Marie uns ihre Welt. Wir dürfen sie kennenlernen und lernen dabei sie zu verstehen. Dabei helfen uns die Rektionen der Großmutter, die den Weg des Ausprobierens und der Veränderungen einfach mitgeht, weil sie das Geheimnis aller Großeltern dieser Welt kennt: bedingungslose Zuneigung und Liebe.

Das Buch ist ein wunderbares Geschenk für Mädchen zwischen 10 und 15 Jahren und es ist allen Eltern zu empfehlen, die es wahrlich schwer haben gelassen und verständnisvoll zu bleiben, wenn die Kinder sich zurückziehen oder sich den Familienritualen verweigern. Sabine Hammer kennt sich aus. Die Mischung ihrer Erfahrungen als Mutter, Großmutter und Pädagogin machen den Blick auf eine Episode im Leben der 10jährigen Marie so anrührend und glaubwürdig.

 

 

 

 

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Die nächste Ausbildung beginnt im Januar 2020

von Renate Haußmann | 9. September 2017

Kreatives Schreiben zur Entwicklung von Ressourcen

Download der Termine und Inhalte:  WB-Module 1+2_ 2018/2019

Unter dem Motto „Schreiben wirkt und wer schreibt wirkt“ beginnt im Januar 2018 die nächste Weiterbildung für beratende und lehrende Berufe, für literarisch, wissenschaftlich und journalistisch Schreibende und für Menschen in privaten und beruflichen Veränderungsprozessen.

Modul 1 Grundlagen

Jahresgruppe 20182017

Wir können es auf einen Nenner bringen, wenn kreatives Schreiben zur Entdeckung von Ressourcen eingesetzt wird. Alles beginnt bei der narrativen Aufbereitung von Wissen und Erfahrungen. Kreatives Schreiben unterstützt den Blick nach innen, genauso wie die poetische Selbstsorge, die nach vorn gerichtet ist. Wenn persönliche Barrieren und hohe Anforderungen den Zugang zu kreativen Lösungen versperren, kann kreatives Schreiben ein Weg zu selbstbestimmter Kommunikation und verantwortlicher Interaktion sein.

Modul 2 Im Raum der Möglichkeiten

Jahresgruppe 2019

Und wenn die Antwort auf drängende Fragen keine Lösung mehr ist, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis sozialpsychologische Phänomene wie Kreativität und Achtsamkeit auch in die Philosophie sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Unternehmen eindringen. In dieser Weiterbildung studieren Sie die ganze Palette des kreativen Schreibens und erforschen im Prozess interaktiver Reflexion die Schreibwirkung und die Vielfalt der Handlungsfelder in denen Sie kreatives Schreiben einsetzen können.Praxisfelder des Kreativen und therapeutischen Schreibens. Cover

Begleitmaterial für die Weiterbildung: Renate Haußmann (2017). Kreatives Schreiben zur Entwicklung von Ressourcen in Beratung und Coaching. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht und das Arbeitsbuch kreatives und biografisches Schreiben, das 2015 erschienen ist.

Prozessoffenes Lehren – interaktives Lernen

Mit einer systemisch-konstruktivistischen Grundhaltung  bringen wir wissenschaftliche Erkenntnisse in berufliche Weiterbildung und Lehre ein, die wir nahe  an den Erfahrungen unserer Teilnehmer/innen orientiert, weiter entwickeln.

Das Lehrkonzept (Blended Learning)  vereint  das Selbststudium durch arbeitsbuchLiteraturarbeit und methodischer Erprobung sowohl mit virtueller Kommunikation als auch mit synchroner Interaktion in realer Präsenz. Eine eigens für unsere Schreibgruppen entwickelte Lernplattform, unsere „Wolke“, unterstützt in der Zeit des Selbststudiums die Kommunikation der Teilnehmerinnen untereinander.

Kursgebühr: € 1.850/pro Modul inklusive Arbeitsmaterialien, Seminarunterlagen zum Selbststudium, Zertifikat bei erfolgreicher Teilnahme.

Beginn: Modul 1 Januar bis Dezember 2018; Modul 2 Januar bis Dezember 2019. (Schreibweise Hamburg behält sich vor den Beginn der Weiterbildung der Anmeldesituation anzupassen)

Ort: Hamburg

Leitung: Renate Haußmann, Creative Writing M.A. Autorin.

Dozent/innen: Nadja Damm, Politikwissenschaftlern, Biografical and Creative Writing, M.A. Dozentin und Autorin, Berlin; Kirsten Eckmann, Ärztin und Therapeutin, Hamburg; Tamara Jarchow, Dozentin für virtuelle Kommuniktion, Schreibgruppenleiterin, Hamburg; Andrea Katzenberger, Regisseurin und Drehbuchautorin, Hamburg; Christian Kaiser, Autor und Geh-Dichter, M.A., silbensilber, Zürich; Susanne Orosz, Autorin Kinder- und Jugendbuch. Drehbuch,Hamburg

Informationen: Download der Termine und Inhalte:  WB-Module 1+2_ 2018/2019

Bitte vereinbaren Sie einen Beratungstermin: info@schreibweise-hamburg.de oder 0176-4888-3840

 

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Termine 2. Jahreshälfte 2017!

von Renate Haußmann | 8. September 2017

An alle, die sagen: «2017 will ich endlich entdecken, was kreatives Schreiben alles zu bieten hat» 
und an alle, die schon Entdecker sind und die immer noch weiter gehen wollen!

Das ist neu in der 2. Jahreshälfte 2017Termine 2017:18

Wir öffnen das Alumni-Netzwerk für ehemalige Teilnehmer/innen, entdecken die Ausdruckskraft der Lyrik und schauen auf eine  neu organisierte Weiterbildung, die 2018 beginnt.

 

 

 

 

 

 

 

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2./3. Dezember: Und was machen wir mit den nächsten 30 Jahren?

von Renate Haußmann | 2. September 2017

Ein Schreibworkshop für Menschen in Umbruchsituationen.

Termin:          2. und 3. Dezember 2017, jeweils von 10 bis 18 Uhr in Hamburg

Kosten:         € 180,00 (incl. Material, Getränke und Snacks)

Leitung:         Renate Haußmann, Dipl. Sozialwissenschaftlerin. Creative and Biografical Writing, MA

Anmeldung:   bis zum 30.9.17 unter info@schreibweise-hamburg.de oder 0176 4888 3840

Kontext

Brüche im Leben sind extreme Stresssituationen, die Wirkung zeigen. Damit wir im Gleichgewicht bleiben braucht jede Veränderung eine innere Revision und um den Prozess zwischen Fremd- und Selbstbestimmung zu regulieren, die Besinnung auf den Stand der Selbstwahrnehmung. Dies gilt insbesondere dann, wenn der gesellschaftliche Status durch Veränderungen betroffen ist und die Außensicht Einfluss auf Selbstwert und Selbstorganisation nimmt. Nicht ohne Grund ist der unerwartete Verlust von Arbeit, wie der innere Drang zur Veränderung in der Mitte des Lebens oder das Ende einer erfolgreichen Erwerbstätigkeit, der Beginn von zermürbendem Selbstzweifel und innerer Migration.

Während das Eine die geschaffene Ordnung und Sicherheit infrage stellt, ist der Beginn der Rente direkt mit dem Thema Alter verbunden. Obgleich wir theoretisch einordnen können, dass die Berufswahl keine Einbahnstraße ist und die demografische Entwicklung uns auch nach dem 60igsten Geburtstag noch einige Jahrzehnte Leben schenkt, suchen wir nach gelungenen Modellen von Wegbereiter/innen, schon ahnend, dass die Richtung bereits in uns steckt.

Wir lassen uns inspirieren von Menschen, die sich mit der anderen Seite der Medaille beschäftigen. Wie Betty Friedan die sich bereits in den 90iger Jahren zum Thema Alter, mit dem Phänomen gesellschaftlicher Erwartung und der damaligen wissenschaftlichen Erkenntnis auseinandergesetzt hat, die keinen Zweifel daran ließ, dass der Leistungsverfall im Alter überschätzt wird und darüber hinaus zu folgender Erkenntnis kommt: „Alte Menschen verfügen über ein hohes Niveau an beruflicher Qualifikation und über kognitive, physische und soziale Kompetenz“ (Betty Frieman, 1995). Oder dem Philosophen und Schriftsteller Peter Bieri, der überzeugt davon ist, dass in jeder Lebenssituation die innere Selbständigkeit die Idee der Selbstbestimmung beflügelt und der dazu anregt, „zum Autor der eigenen Lebensgeschichte zu werden“ (Bieri 2014, 5. Aufl.).

Wir stellen uns diesen Themen und versuchen unsere eigene, unverwechselbare Stimme zu finden. Dafür bemühen wir das ganze Spektrum kreativer Schreibmethoden zur Assoziation und interaktiver Reflexion um dann, mit dem Werkzeug von Prosa und Lyrik, nicht nur zu neuen Ausdrucksformen zu kommen, sondern auch um innere Ressourcen zu wecken, die das Jetzt entschlüsseln und Möglichkeiten öffnen.

Dieses Seminar in der Reihe Eindruck braucht Ausdruck umfasst 16 Unterrichtseinheiten und wird für alle Weiterbildungsmodule von Schreibweise Hamburg anerkannt. Das Manuskript mit theoretischer Herleitung der Inhalte und dem didaktisch-methodischen Ablauf der Schreibübungen wird den Teilnehmer/innen zur Verfügung gestellt. Unsere Weiterbildungsangebote sind zertifiziert.

 

Download: Anmeldung: Und was machen wir mit den nächsten 30 Jahren

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4. / 5. November: Lyrik Workshop – Verdichtete Erkenntnis

von Renate Haußmann | 1. September 2017

Comeback der Lyrik

Auf eine ähnliche Resonanz wie manche Romanautor/innen konnten bisher selbst erfolgreiche Lyriker/innen nicht hoffen. Die Poesie war lange das Stiefkind im deutschen Literaturbetrieb. Das scheint sich zu ändern. Poeten gewinnen an Bedeutung und plötzlich treten sie heraus aus dem Schattendasein und werden Preisträger wichtiger Literaturpreise. Erstmals bekommt ein Gedichtband 2015, die „Regentonnenvariationen“ von Jan Wagner, den Preis der Leipziger Buchmesse,. Der Ingeborg-Bachmann-Preis 2015 ging an die Lyrikerin Nora Gomringer. 2016 gewinnt Marcel Beyer den mit 250.000 Euro dotierten Georg-Büchner-Preis mit der Begründung, er beherrsche „das epische Panorama ebenso wie die poetische Mikroskopie“.

Immer mehr Schriftsteller bewegen sich in die Gattung der Lyrik, was sicher auch daran liegt, dass die Publikumsverlage ihre Lyriksparte ausbauen. In einer wachsenden Achse zwischen Hamburg und Zürich haben sich die Poetry-Slammer etabliert. Sie nutzen die Freiheit der Lyrik als Ausdrucksmittel jugendlicher Erfahrungen, Positionen und Gefühle. Der Hamburger Journalist und Begründer von „Kampf der Künste“, Michel Abdollahi, füllt seit Jahren die großen Theater in Hamburg bis zum letzten Platz mit begeisterten jungen Leuten. Und populäre deutsche Musiker schreiben Songtexte, die sich in modernen Gedichtbänden zusammenfassen lassen könnten. Am 12. Januar 2018 gibt es Best of Poetry Slam im großen Saal der Elbphilharmonie – seit Langem ausverkauft!

«Ist das Lyrik oder kann das weg?»

Ein Workshop für Abenteuer, Wortsammlerinnen, und für alle, die kreativen Ausdrucksformen eine Chance geben möchten.

In den Workshops des kreativen Schreibens nutzen wir die Freiheit der Lyrik, ebenso wie Form und Versmaß als Werkzeug kreativer Kommunikation. Die Erfahrung ist, dass die Verdichtung und Abstraktion von Erinnerungen und Beobachtungen oft leichter von der Hand geht als erwartet und sie zugleich eine nicht erwartete Tiefe bekommen. Solche kleinen Werke entstehen insbesondere, wenn die Teilnehmer/innen ihrer Intuition vertrauen und sie den Höhrer/innen eine philosophische Offenheit zur Interpretation anbieten. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn schon im experimentellen Prozess Gedichte entstehen, die „druckreif“ sind.

Das Seminar ist ein  professioneller Baustein im Rahmen der beruflichen Weiterbildung des Instituts SCHREIBWEISE HAMBURG. Die Teilnehmer/innen bekommen eine Teilnahmebescheinigung welche die Inhalte und Seminarzeiten ausweist.

Kosten: Kursgebühr € 180,00 (incl. Materialien und Getränke und Snacks im Seminarraum)

Ort: Seminarort ist Hamburg. Die genaue Anschrift wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Seminarzeiten: Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr

Anmeldung bis zum 10. Oktober 2017

bitte schriftlich an: SCHREIBWEISE HAMBURG c/o Renate Haußmann, Sillemstraße 10 a, 20257 Hamburg oder per Mail: rh@schreibweise-hamburg.de, Telefon: 0176-4888-3840.

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